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Veröffentlicht der MyStory Verlag prinzipiell jedes Manuskript? Nein. Der
MyStory Verlag ist ein Autorenverlag. Autoren, die bei uns veröffentlichen, sollen stolz auf ihre Bücher sein können. Und sie sollen stolz darauf sein können, in unserem Verlag zu veröffentlichen. Und
schließlich nehmen wir nur Manuskripte an, von denen wir glauben, dass sich eine gewisse Stückzahl von Büchern verkaufen lässt. Sonst würde unsere autorenfreundliche Kalkulation nicht funktionieren. Deswegen
müssen Manuskripte, die wir annehmen, ein hohes inhaltliches und handwerkliches Niveau aufweisen. Autoren, die „auf Teufel komm raus“ veröffentlichen wollen, sind bei anderen Verlagen besser aufgehoben.
Was ist „Datenmanagement“ und warum muss ich dafür bezahlen?
Beim Digitaldruck, mit dem unsere Bücher hergestellt werden, wird Ihr Buch – vereinfacht ausgedrückt – auf einer Festplatte in einer Druckmaschine gespeichert, so dass es jederzeit gedruckt werden
kann. FĂĽr diesen Festplattenplatz verlangt die Druckerei sozusagen Miete. Und weil Festplatten genau genommen nicht vermietet werden, sondern dazu dienen, Daten zu managen, nennt man diese Festplattenmiete
Datenmanagement.
Was ist ein “Hurenkind”? Als Hurenkind wird in
der Typographie die letzte Zeile eines Absatzes bezeichnet, wenn sie als erste Zeile einer neuen Spalte oder einer neuen Seit auftaucht. Hurenkinder sind schwere typographische Fehler. Das GegenstĂĽck zu
Hurenkindern sind Schusterjungen.
Was ist ein “Schusterjunge”? Als
Schusterjunge wird in der Typographie die erste Zeile eines Absatzes bezeichnet, wenn sie als letzte Zeile einer Spalte oder einer Seite auftaucht. Auch der Schusterjunge gilt als typographischer Fehler, jedoch als
minder schwerer als das Hurenkind. Schön sieht ein Schusterjunge trotzdem nicht aus.
Was sind „Korrekturen in der Satzdatei“?
Um aus einer Textverarbeitungsdatei (also beispielsweise einem Word-Dokument) eine Vorlage fĂĽr den Digitaldruck zu machen, wird sie in ein DTP-Programm (z. B. Pagemaker, InDesign, Quarkexpress) eingelesen, mit
dem wir den eigentlichen Buchsatz machen. Derartige Programme sind – im Vergleich zum Bleisatz früherer Tage – äußerst komfortabel, machen jedoch nicht „alles automatisch“, wie deren Hersteller gern
suggerieren. Um einen ansprechenden Buchsatz zu gestalten, ist Handarbeit vonnöten: Hurenkinder und Schusterjungen gilt es zu vermeiden, Trennungen müssen manuell gesetzt werden, um eventuell unschön g e s p e r
r t wirkenden Blocksatz zu vermeiden, eventuell müssen sogar die Zeichenabstände verändert werden, um ein schönes Schriftbild zu gewährleisten. Wenn ein solcher Buchblock gestaltet wurde, machen wir für
den Autor zur Kontrolle eine Hardcopy, die sogenannten Korrekturfahnen. Wenn der Autor jetzt noch Änderungen machen muss oder möchte, fällt für den Buchgestalter zusätzliche Arbeit an, die sich nicht darauf
beschränkt, eine Korrektur in die Satzdatei zu übertragen. Denn der gesamte Buchabschnitt, der auf diese Korrektur folgt, muss erneut Korrektur gelesen und gegebenfalls überarbeitet werden. Bereits ein
hinzugefügtes Zeichen kann – wie eine Kette umfallender Dominosteine – für neuerliche Hurenkinder, Schusterjungen etc. sorgen. Diese durch späte Korrekturen erforderlich werdende Mehrarbeit kann daher
durchaus erhebliche Kosten verursachen, deshalb sind wir gezwungen, insbesondere bei als „druckfertig“ bezeichneten Manuskripten, die Korrekturen in der Satzdatei zu limitieren bzw. gesondert zu berechnen.
Sollte ein Autor nach Erreichen des Limits noch korrigieren wollen, mĂĽssen wir ihm diese Korrekturen in Rechnung stellen. Bei Manuskripten, die auf Wunsch des Autors von uns lektoriert wurden, gibt es keine
Limitierung dieser Korrekturen.
Was ist ein druckfertiges Manuskript?
Ein druckfertiges Manuskript ist ein Manuskript, das nicht mehr lektoriert oder Korrektur gelesen werden muss. Wenn wir ein ManuÂskript als „druckfertig“ erhalten, gehen wir davon aus, dass keine bzw. nur die
vertraglich vereinbarten Korrekturen in der Satzdatei vonnöten sind.
Warum kann man nicht direkt meine Word-Datei als Vorlage fĂĽr den Druck nehmen?
Weil Word ein Textverarbeitungsprogramm ist, das sich nur sehr bedingt für die Erstellung einer Druckvorlage eignet. Word hat z. B. große Schwierigkeiten bei der Organisation längerer Texte, insbesondere wenn
Abbildungen im Text enthalten sind. Bei längeren Texten verschiebt Word willkürlich Absätze, Seitenumbrüche und Abbildungen. Selbst Microsoft empfiehlt bei Dokumenten, die länger als 80 Seiten sind, die
Aufteilung in sogenannte Filial-Dokumente. Aus diesen Filialdokumenten lässt sich jedoch keine für den Digitaldruck geeignete Vorlage erstellen.
Warum gibt es beim MyStory Verlag nur 1 Belegexemplar, während bei anderen Verlagen 25,
50 oder gar 100 Exemplare im Preis inklusive sind? Weil wir unseren Autoren grundsätzlich nicht die sprichwörtliche Katze im Sack verkaufen möchten. Natürlich könnten wir irgendwo in unserer
Kalkulation die Kosten für diese „Inklusiv-Exemplare“ verstecken, wie es unsere Mitbewerber tun. Wir sind zu unseren Autoren lieber in allen Belangen ehrlich: Wir kalkulieren autorenfreundlich knapp mit einem
Belegexemplar, Autorenexemplare (mind. 30% Rabatt) können jederzeit bestellt werden.
Warum gibt es im MyStory Verlag keine festen Preise fĂĽr ein Lektorat? Weil
jedes Manuskript anders ist. Bei einem Manuskript, das ein erfahrener Autor selbst – möglicherweise mehrfach – überarbeitet hat, hat ein Lektor deutlich weniger zu tun als beispielsweise bei einem
Erstlingsroman, der durchaus einem Steinbruch gleichen kann, aus dem das fertige Buch erst „heraus gehauen“ werden muss. Für zwei derart grundverschiedene Lektorate einen Einheitspreis zu verlangen, wäre
unfair. Deshalb machen wir fĂĽr jedes Lektorat nach grĂĽndlicher PrĂĽfung des Manuskripts einen individuellen, unverÂbindlichen Kostenvoranschlag.
Warum muss mein Manuskript noch Korrektur gelesen werden? Word
zeigt doch alle Fehler an? Elektronische Rechtschreibprüfungen zeigen nur die Fehler an, die sie tatsächlich finden können. Wenn Sie sich beispielsweise vertippt haben, und statt „loben“
„oben“ geschrieben haben, merkt die Rechtschreibkorrektur das nicht, weil „loben“ und „oben“ jeweils richtig geschrieben sind. Ähnliche Probleme haben Korrekturprogramme mit der korrekten Groß- und
Kleinschreibung, die sie nur jeweils am Satzanfang zuverlässig erkennen können. Bei Wörtern, die sowohl als Verb als auch als Substantiv existieren (z. B. „Verlangen“), versagen die Programme, weil sie nicht
erkennen können, welche Form des Worts gemeint ist. Deshalb bieten wir ein Korrektorat durch einen Lektor an, das zuverlässig mehr Fehler ausmerzt als ein Durchlauf durch ein Korrekturprogramm. Wobei eines klar
ist: Alle Fehler findet auch der gewissenhafteste Lektor nicht. Es gibt das nahezu fehlerfreie Buch, ein vollkommen fehlerfreies ist uns nicht bekannt.
Mein Manuskript hat 204 Seiten. Muss ich wirklich die vollen 450 Euro pro angefangene
100 Seiten fĂĽr den Buchsatz bezahlen? NatĂĽrlich nicht. Wir kalkulieren fair und individuell und machen Ihnen ein auf Ihre BedĂĽrfnisse zugeschnittenes Angebot. Nur bei unseren Sonderangeboten gibt es
keine Ausnahmen, da sie auf stanÂdardisierten Arbeitsabläufen beruhen, die zu diesem Preis eben nicht individualisierbar sind.
Was genau machen Sie an meinem Manuskript, wenn Sie es
lektorieren? Neben der obligatorischen Überprüfung des Textes auf sprachliche und sachliche Korrektheit hängt das letztendlich von Ihrem Manuskript und den Wünschen des Autors ab. Ob und wie der Text
verändert werden soll, ergibt sich aus einem ausführlichen Gespräch zwischen Autor und Lektor, das grundsätzlich jedem Lektorat vorangeht. Hier steckt der Autor die Ziele für sich und sein Manuskript ab, die
fĂĽr den Lektor ab sofort Richtlinie fĂĽr seine Arbeit sind. Wenn Sie unsicher sind, ob unser Lektorat das richtige fĂĽr Sie ist, fertigen wir gerne ein Probelektorat von ca. 20 Seiten ihres Manuskripts an. Dieses
Lektorat ist kostenpflichtig, wird jedoch gegebenenfalls mit den Kosten fĂĽr das Lektorat des gesamten Manuskriptes verrechnet.
Vergleichbare andere Verlage haben viel höhere Preise. Gibt es bei den Angeboten des
MyStory Verlages irgendeinen Haken? Nein. Einige Mitbewerber wälzen das gesamte Risiko auf den Autor ab, weil sie davon ausgehen, dass der Autor einmal und nie wieder bei ihnen veröffentlicht. Wir
streben grundsätzlich eine längerfristige Zusammenarbeit mit unseren Autoren an und nehmen nur solche Manuskripte an, von denen auch wir uns gewisse Marktchancen ausrechnen. Daher fließen in unsere Kalkulationen
auch immer Einnahmen aus Buchverkäufen ein. Deshalb können wir – bei gleicher bzw. besserer Leistung – deutlich preiswerter sein als bestimmte Mitbewerber.
Was sind die „erwarteten Verlagseinnahmen“, die der MyStory Verlag
im Kostenvoranschlag von den Herstellungskosten meines Buchs abzieht? Der MyStory Verlag ist ein Autorenverlag. Unter anderem heiĂźt das, dass wir genau das tun, was die meisten Verlage und Autoren tun
wollen, nämlich so viel Bücher verkaufen wie möglich. Deshalb nehmen wir auch nicht jedes Manuskript an, sondern nur solche, die nach unserer Ansicht eine gewisse Marktchance haben. Herkömmliche
Zuschuss-Verlage lassen die Autoren die vollen Kosten der Buchproduktion tragen, machen also doppelten Gewinn: einmal auf Kosten des Autors, zum zweiten bei den verkauften BĂĽchern. Wir teilen Risiko und Gewinn mit
unseren Autoren. Deshalb lassen wir die Marktchance des jeweiligen Buchs in unsere Kalkulation mit einflieĂźen. Wir prognostizieren, wieviel Exemplare des Buchs Autor und Verlag in 5 Jahren mindestens absetzen
werden, und die geschätzten Einnahmen, die der Verlag aus diesen Verkäufen haben wird, ziehen wir von den Kosten des Buchs ab. Daraus ergibt sich nicht nur, dass der MyStory Verlag die Bücher für seine
Autoren deutlich preiswerter produzieren kann als andere Verlage. Dieses Modell garantiert unseren Autorinnen und Autoren, dass wir uns mit ganzer Energie fĂĽr den Erfolg ihres Buchs einsetzen. Weil unser
Autorenverlag nur dann Erfolg hat, wenn auch unsere Autoren Erfolg haben.
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